Zweiteiler: About lunchtime
Für gestern war ein Post über Essen und Trinken hier in San Francisco geplant, aber Comcast hatte entschlossen, das Internet in unseren Apartment zu verplanen, so stand ich gestern ohne Verbindung zur Außenwelt da und ich bin einfach Schlafen gegangen.
Also zwei Berichte. Fangen wir an mit gestern:
Die ersten Tage war ich relativ international Essen, aber gestern war ich an der Reihe, einen Platz zum Mittagessen vorzuschlagen und da ich noch nichts kannte, habe ich mich damit begnügt, die Stilrichtung vorzugeben. „American Style“ sollte es sein — was übrigens nicht leicht war, San Francisco ist in dieser Hinsicht ungefähr so viel Amerika wie Augsburg Bayern, oder für die Leute die auch dieses Verhältnis nicht kennen: eher untypisch — Pauls Bruder Dan und zwei Kollegen sind dann mit mir in eine Bar gleich um die Ecke gegangen, es gab Burger, Fried Chicken und Pommes bzw. Salat. Ich muss die Tage noch einmal dort vorbeischauen und mir die Adresse aufschreiben, die Soße dort war echt klasse. Auch untypisch: Die Pommes waren nicht sehr fettig, dafür aber kross und lecker.
Fotos gibt's, wenn meine Kamera wieder aufgeladen ist, der Akku hat nach fünf Tagen zum ersten Mal leer.
Am Abend hatte ich endlich Gelegenheit, mich selbst auf den Weg zu machen und ein wenig die Stadt zu erkunden. Da ich Jessica einen neuen iPod versprochen habe und ich sowieso dort hin wollte, bin ich Richtung Apple-Store gepilgert, Ist recht nett da, aber ich hätte wohl mehr als eine Stunde warten müssen, bis sich jemand meine seltsam klickende Taste am Macbook angeschaut hätte, also hab ich mir nur schnell einen neuen iPod Touch geschnappt und bin mit einem kleinen Umweg über den Virgin Store nebenan (Das Gebäude sieht fast besser aus als der Apple-Store, sorry.) mit der U-Bahn nach Hause gefahren. Dort musste ich dann feststellen, dass ich kein Internet hatte und somit sowohl der neue iPod als auch meine allabendlichen Serien auf hulu.com wohl warten müssen. Somit gabs also nur Hörbuch und Bett.
Heute morgen hat das Internet zum Glück wieder funktioniert. Beim Einkaufen durfte ich mal wieder feststellen, wie wenig ich mit dem Dollar zurechtkomme und wie seltsam die Preise sind. 2 Liter Cola kosten 2,50$, eine Packung Kekse (die Schwarzen, Runden, mit so Milch-Creme drin) 5,60$, irgendwie werde ich einfach nicht schlau draus. Immerhin reichen sowohl Cola als auch Kekse für 2-3 Tage (beides für Zwischendurch im Büro) und zuhause gibt's Orangensaft und Muffins von Pauls Freundin.
Mittag gab's diesmal Hähnchen auf Reis vom Inder, zum Essen saßen wir im Freien, kein richtiger Park, aber irgendwie eine Grünanlage wo man es sich gemütlich machen darf. Sehr cool sowas, ich finde das sollte es bei uns auch geben, vielleicht hab ich aber auch bisher noch nichts derartiges bei uns gefunden. Fotos folgen.
Abends dann mit Paul nach Hause, auf dem Rückweg gab's dann noch Nürnberger in der Semmel. (well, not really. Das war nicht so definierbar, aber es hätte eine Semmel sein können. Wenigstens war die Wurst gut, der Metzger scheint in Österreich gewesen zu sein oder so. Gab sogar Weißwürste, aber wie sagt man so schön: Weißwurst nur vor 12.)
Zuhause angekommen funktioniert zum Glück das Internet wieder und ich habe endlich Zeit, diesen Post zu schreiben, auch wenn nebenbei Heroes Staffel 3 im Fernsehen läuft (ich peil nix mehr, warum ist Peter Petrillis Vater da und warum ist Sylar sein.... snip wäre gemein das zu sagen…)
Morgen berichte ich mal ein wenig von meiner Arbeit, ich glaube nach mittlerweile dann fünf Arbeitstagen sollte ich ein erstes Resumé ziehen können.
So long. I appreciate any (totally random) comments. Oh and add me on Facebook