Wieder Zuhause
Hiermit ein kurze Rückmeldung: Ich bin noch leicht vom Jetlag angeschlagen, aber seit Sonntag wieder zuhause.
Ein Bericht über die Rückreise folgt, wenn mein Zeitgefühl mich nicht mehr im Stich lässt.
So long.
Hiermit ein kurze Rückmeldung: Ich bin noch leicht vom Jetlag angeschlagen, aber seit Sonntag wieder zuhause.
Ein Bericht über die Rückreise folgt, wenn mein Zeitgefühl mich nicht mehr im Stich lässt.
So long.
Schritt für Schritt zu einem gelungenem Thanks-Giving mit Freunden und Familie. Oder: Wie man vier Wochen vor Weihnachten schon jeden Diätplan sprengen kann. Oder: Ich habe mit Sicherheit zugenommen und das ist nur eine positive Seite an meinen Erlebnissen zu Thanks Giving.
Los ging's irgendwann kurz nach dem ich aufgestanden bin, als Dan um 10:00 angefangen hat, den Truthahn vorzubereiten. Die Gäste im Haus, inklusive mir durften Faulenzen und den Feiertag genießen, während er und seine Freundin in der Küche aus den vorbereiteten Sachen ein mehrgängiges Menü gezaubert haben. Frühstück und Mittagessen sind zusammengefallen und bestanden aus einer kleinen Schüssel Cornflakes, schließlich hieß es Platz und Appetit für den Abend zu bewahren.
Zwar sind "Leftovers" Tradition beim Thanks Giving, aber die Sachen waren einfach lecker und keiner (nicht mal ich) hat vor einer zweiten oder dritten Portion aufgehört, oder gar ein Gericht ausgelassen. Es gab einen wunderbaren Truthahn, dazu unter anderem: Käse-Lasagne, Bohnenauflauf oder so ähnlich – ich kann mir einfach keine englischen Namen merken, solange ich nicht weiß was es übersetzt heißt – Kartoffelpüree, eine äußert leckere Suppe mit Ei als Vorspeise, Salate und Gemüse sowie einen Kartoffelauflauf. Nicht gerade Diätkost und alles sehr reichlich und unglaublich gut, hiermit ein Lob an Dan, der wirklich ausgezeichnet kocht.
Beim Essen wird traditionell zwar Sport geguckt, aber wir sind aus irgendeinem Grund dazu übergegangen, alte Bond-Filme anzuschauen. Wir waren alle fleißig, aber Andrew hat uns meiner seiner Stapeltechnik beim Beladen seines Tellers alle übertroffen, ich habe schon lange niemanden so viel essen gesehen.
Danach gab es vier Sorten Kuchen, unter anderem einen mit einer Kruste aus Oreo-Keksen, womit dann auch mein Bauch überfüllt war und ich endgültig aufgeben musste.
Am Ende saßen wir in einer gemütlichen Runde im Wohnzimmer und haben uns über alles mögliche unterhalten, bis Dan einen Film vorgeschlagen hat, den wir unbedingt noch sehen müssen: "Walk Hard". Ich will euch nicht groß mit der Story nerven, am besten schaut ihr den Film selber an. Eine geniale Parodie auf Musiker-Biografie-Verfilmungen wie "Walk the Line" mit guten Schauspielern, extra für den Film geschriebenen Songs. Macht Spaß zu sehen, Ich weiß nicht warum ich diesen Film bei uns verpasst habe.
Und nun klingt der Abend so langsam aus, ich habe den Großteil meiner Habseligkeiten schon im Koffer verstaut und morgen geht's dann noch zum Black Friday Shopping. Ich werde mich zurückhalten und nur noch ein paar Mitbringsel ergattern.
So long.
Ein Schritt in die Zukunft ist immer ein Grund zu feiern.
Heute war der finale Tag für einen neuen Milestone bei Lefora, heute sollte mein neues Forumdesign und das Update für die Hauptseite fertig sein, an dem ich gearbeitet habe und ich habe es geschafft! Die anderen sind ebenfalls fertig geworden und es gibt mit dem nächsten Roll-Out (Veröffentlichung der neuen Funktionen) ein neues Kategorie-System für die Foren und viele kleine Korrekturen. Ich muss sagen, dass ich ziemlich stolz bin, dass wir pünktlich fertig geworden sind, aus Erfahrung weiß ich, dass das nicht immer so einfach ist. Und schon gar nicht so, dass man pünktlich um 18:00 das Büro verlassen kann, um ein wenig zu feiern.
Wer in meiner Zeit hier mit mir gechattet hat, weiß, dass wir sehr oft gefeiert haben, oder es irgendein Event gab, das uns einen Grund zum feiern gegeben hat, aber auch diesmal ist das durchaus gerechtfertigt. Immerhin arbeiten wir sonst sehr hart, und warum sollte man nach getaner Arbeit nicht entspannen. Und überhaupt, feiern kann man nie genug.
Im Gegensatz zu den letzten Malen (Wahlabend, Demo-Scene-Treffen) sind wir diesmal nicht in ein Edelrestaurant oder ins Büro gegangen, sondern haben uns bei Rosamundes Sausage Grill wirklich gute Würste gekauft und uns dann nebenan in die Kneipe gesetzt.
Dies war tatsächlich mein erster Aufenthalt in einer amerikanischen Kneipe, und deswegen stand ich etwas ratlos da, als ein Mann auf mich zukam und gefragt hat: "Are you ID'ed yet?" Wie jetzt, identifiziert? Nein, man muss 21 sein um in den USA Alkohol drinken zu dürfen, was in der Bar dazu führt, dass der Wirt allen Ernstes jeden Gast nach seiner ID-Card/Personalausweis fragen muss, egal wie alt. Sams Vater der uns begleitet hat wurde ebenso gefragt, wie ich und Andrew. Letzterer musste wirklich die Bar verlassen, weil er seinen Pass nicht dabei hatte. What a bummer
, wie er es recht treffend ausgedrückt hat.
Ich trinke nicht viel, aber die Regeln hier sind wirklich seltsam, wenn man aus Deutschland kommt, ich verstehe jetzt besser, warum Amerikaner bei uns dazu neigen, es etwas zu übertreiben.
Morgen (genauer gesagt, heute, nachdem ich etwas ausschlafen kann, bleibe ich noch etwas länger wach und spiele mit den Leuten aus dem Apartment Guitar Hero und Mortal Combat 2) ist Thanks Giving. Pauls Bruder Dan, der sich als hervorragender Hobbykoch bewiesen hat, bereitet schon Tagen das Essen vor. Ich werde fleißig fotografieren.
Nebenbei bemerkt: Ich kann im Moment keine Bilder mehr hochladen, weil meine Bildverwaltung immer langsamer wird. Die Festplatte wird halt langsam voll und die einzige Alternative will nicht starten, also muss ich mit dem Bearbeiten der Bilder noch warten. Ich werde es trotzdem versuchen, schließlich habe ich jetzt endlich ein paar Bilder von der Golden Gate Bridge. Die sind zwar leider etwas neblig, aber ich war jetzt drei Mal an der Brücke und es war jedes Mal neblig oder wolkig, was im großen und ganzen in San Francisco keinen Unterschied macht und eigentlich als Dauerzustand beschrieben werden kann, es ist "typically San Francisco" eben. Außerdem gibt es ein paar Bilder von der Stadt bei Nacht, die ich vor Veröffentlichung gerne noch korrigieren und als HDR-Bilder rendern will. Freut euch also auf viele neue Bilder, entweder in den nächsten Tagen oder eben wenn ich wieder zurück in der Heimat bin.
So long.
Nachdem es nichts neues aus San Francisco zu berichten gibt, außer, dass endlich alle Kollegen von Lefora versammelt sind, hier ein kurzer Einschub über Englisch.
Warum? Weil der fehlende Kollege Andrew heißt und aus England kommt. Somit sind hier versammelt: Zwei Polen, die in Honolulu aufgewachsen sind (Paul und Dan), ein Finne (Sam), ein Pole (Wojtek), eine Chinesin (Bonnie), ein Engländer (Andrew) und ein Deutscher (joa, ich eben).
Und was hat das mit Englisch zu tun? Relativ viel. Klar, durch die große Vielfalt unterhalten wir uns alle auf Englisch, aber da gibt es eben große Unterschiede. Mal abgesehen davon, dass ich meinen deutschen Akzent nur schwer abschütteln kann, egal was ich versuche, ist es vor allem ein großer Unterschied, ob man amerikanisches oder britisches Englisch spricht.
Ich bevorzuge British English, ich find es klingt besser und ich mag die Insel einfach. Da ich bis gestern aber nur unter Amerikanern war (bzw. eben kein Brite in der Nähe), musste ich mich eben etwas umorientieren und habe mich wirklich bemüht, mich dem amerikanischen Englisch anzupassen.
Jetzt ist Andrew da und ich darf wieder britisch betonen. Herrlich. Und fluchen ist im Britischen einfach auch toller, da fühlt man sich als Bayer eher zuhause als in Amerika. Warum? Amerikaner sind zum einen sehr höflich, zum anderen kennen sie bei Schimpfworten nur eine sehr kleine Auswahl und je nachdem wie mans betrachtet (Fuck, Shit) ist es wohl teilweise eher guter Ton (A fucking great country, yeah!) als Fluchen. Und im Fernsehen gibt es sowieso nur Piep-Töne.
Morgen gibt es wieder neue Bilder.
So long.
Heute morgen bin ich mal wieder zu spät aufgestanden, zumindest später als ich geplant hatte, denn heute war der große Tag: Florian versucht sich als Tourist, bewaffnet nur mit einer Kamera.
Eigentlich hatte ich ja Tennissocken und Sandalen geplant, aber weder Paul noch Dan konnten mir aushelfen, ich hatte sowas nicht dabei und nicht mal ein vernünftiges Hawaii-Hemd konnte ich finden, also bin ich im Jackett und Hemd losgezogen und wurde prompt für einen Fremdenführer gehalten. Und habe meine ersten Deutschen Mitbürger getroffen. Die beiden Schongauer waren die ebenfalls nicht als Touristen hier, sondern arbeiten beide in Palo Alto als Programmierer. Irgendwas stimmt in dieser Gegend echt nicht, nicht mal im Touristenviertel trifft man die Leute die man erwartet. Dafür steht hier ein großer Weihnachtsbaum. Im November. Bei Sonnenschein und 18°C. Das macht mich noch irre.
Zurück zu meiner Touristentour. Am Pier 39 gibt es aus irgendeinem Grund Seelöwen. Und nicht gerade wenige davon. Sehen cool aus und je länger ich diese Tiere angeschaut habe, um so mehr hätte ich mit ihnen tauschen wollen. Den ganzen Tag faul in der Sonne liegen und nichts tun, keine schlechte Idee. Dann ist mir aber wieder Sams Kommentar dazu eingefallen: "They have no internet! That's why they are so lazy." Interessante Theorie und da ich ihm zustimmen muss: Ich bleib lieber Mensch, denn auf mein Internet verzichten kann ich dann doch nicht.
Die Seelöwen sehen toll aus, aber Fotografieren war nicht einfach, zum einen weil die Tiere unheimlich glänzen, dank Wasser und fettigem Fell, zum anderen aufgrund des unglücklichen Sonnenstands. Aber ein paar Aufnahmen sind mir trotzdem geglückt.
Was gibt es sonst noch an diesem Pier? Einen hervorragenden Blick auf das ehemalige Hochsicherheitsgefängnis Alcatraz. Und linkerhand dazu: Einen Ausblick auf die Golden Gate Bridge. Schöne Bilder gibt es aus diesem Winkel nicht, irgendwie ist es zu dunstig und die Bilder bekommen einen Blauschleier, aber ich werde versuchen das Beste aus den Originalen zu machen. Endlich also Fotos von dieser tollen Brücke. Juhu. Mehr gibt es wahrscheinlich am Wochenende, dann fahr ich mit dem Bus direkt an die Brücke und lauf ein wenig am Strand entlang oder so.
Mein letztes Wochenende hier wird intensiv genutzt: Shopping, Sightseeing, Ausschlafen.
Coming soon: Fotos von meiner Touristenrunde. Ich werde die besten zusammensammeln und dann bei Flickr posten.
So long.
Auch wenn ich jetzt weniger von mir hören lasse und im Moment auch keine neuen Bilder präsentieren kann, die Zeit vergeht wie im Flug, die Arbeit trägt so langsam Früchte und schon bald darf ich mich wieder auf den Heimweg machen.
Viel neues kann ich nicht präsentieren, außer dass ich gerade am Design der Lefora Labs arbeite, dem Blog von Lefora. Erste Fortschritte kann man schon online verfolgen, vor meiner Arbeit sah der Blog noch aus wie ein Standard-Theme von Wordpress (K2).
Langweilig, oder? Dann mal zu etwas interessanterem: einer Liste mit den Dingen, die ich unbedingt noch erledigen muss, bevor ich fahre.
Sollte euch noch etwas einfallen, was unbedingt auf diese Liste sollte, noch habe ich zehn bis elf Tage vor mir. Ich bin kein Tourist und fühle mich schnell überall zuhause und ihr kennt sicher dieses Phänomen: Man kennt selten alle Sehenswürdigkeiten an dem Ort an dem man zuhause ist, bzw. ignoriert man sie, wozu auch extra darauf achten, wenn man das Zeug sowieso jeden Tag sieht.
Irgendwie seltsam.
So long.

Jetzt wird es langsam still in diesem Blog. Schon ein Tag ohne Post, das nagt an meinem Gewissen. Und dabei gibt es doch wirklich Menschen die das hier lesen.
Abhilfe? Leider nicht in Sicht. Ich arbeite im Moment hart am Re-Align von Lefora. Ist sehr spannend für mich, da dies quasi mein erster echter Re-Align einer großen Webseite wird, der dann nicht nur in meinem Portfolio landet, sondern hoffentlich auch Vorteile für den Anbieter bringt.
Nachdem nicht alle unter meinen Lesern Webentwickler sind, hier eine kurze (und nicht unbedingt wissenschaftliche) Erklärung, was ein Re-Align ist: Im Großen und Ganzen geht es darum, das Design einer Website nicht komplett umzugestalten, sondern bereits vorhandene Elemente zu überarbeiten, also mit dem vorhandenen Material zu spielen und so eine bessere Darstellung zu erreichen. Und warum? In erster Linie, um den ersten Eindruck zu verbessern, man geht davon aus, dass Nutzer nach drei Sekunden entschieden haben, ob sie eine Seite mögen oder nicht. Kapitalistische Hintergedanken gibt's natürlich auch, im Normalfall erhöht ein gelungener Re-Align nicht nur die Zugriffszahlen, sondern auch die Klick-Raten (also das Verhältnis von Besuchern zu tatsächlichen späteren Kunden, im Fall von Lefora: es werden hoffentlich mehr Foren erstellt)
Ich werde morgen Paul fragen, ob ich erste Screenshots vom Design-Prozess posten darf, ich gehe aber mal davon aus, dass er warten will, bis wir den Wechsel auch tatsächlich wagen.
Und sonst, was tut sich in San Francisco? Für mich wenig. Ich hatte zwar heute morgen wieder Gelegenheit, ein paar Fotos zu machen, wann ich dazu komme, diese zu bearbeiten steht in den Sternen.
Essenstechnisch gibt es auch wenig Neues, heute waren wir beim Italiener, ich glaube Spaghetti Bolognese sind international genießbar, in diesem Fall sogar sehr.
Und sonst? Am Wochenende werde ich mich auf den Weg in den Zoo machen und die nächste Woche scheint richtig gutes Wetter mitzubringen, es sieht ganz so aus als ob ich mich endlich an meine Wäsche machen müsste. Oder Shoppen gehen. Wird wohl auf eine Kombination aus beidem hinauslaufen, also keine Angst Mama, ich hab gelernt mit Waschmaschinen umzugehen und hier steht eine neue. Nur die ° Fahrenheit muss ich mir vielleicht vorher mal umrechnen.
So long.
Da es sicher nicht alle interessiert, mit welchen Programmen ich arbeite, sondern wohl eher, was ich den ganzen Tag damit mache, hier ein kurzer Bericht aus dem Büro von Lefora.
Mein Tag dort beginnt zwischen 9:00 und 10:00. Falls nötig, wird besprochen, was heute so ansteht und was erledigt werden muss, aber normalerweise habe ich freie Hand und kann mich in aller Ruhe dem Design von neuen Styles für Lefora oder der Korrektur der deutschen Übersetzung (Freiwillige Helfer werden gesucht! Gerne mit späterer Verlinkung auf Lefora.com) widmen. Zwischen 12:00 und 13:00 ist dann Mittagspause und meistens gehen wir alle zusammen irgendwo eine Kleinigkeit essen. (Wisst ihr ja schon, siehe ältere Posts)
Die Kommunikation im Büro changiert zwischen Zurufen und Chat (Bonjour, Jabber, ICQ) und trotz meiner leichten Sprachbarriere klappt das eigentlich hervorragend. Die Atmosphäre ist super, es läuft immer gute Musik, die jeder machen darf, der will: einfach iTunes anwerfen und die AirTunes-Lautsprecher anwählen.
Nachmittags gibt es fast jeden Tag eine Punkt, an dem einfach noch einmal eine Pause fällig wird. Zu viel Bildschirmarbeit ist auch mit meinen selbstauferlegten Pausen jede Stunde (eine Viertelstunde ohne Bildschirm, dafür Skizzen für Layout und ähnliches) einfach langweilig.
Dafür haben wir Darts und eine Wii & Videoprojektor im hinteren Büroraum, mit Wii-Fit und allem Drum und Dran. Heute habe ich mein geliebtes Wii-Sports entdeckt. Da niemand etwas einzuwenden hatte und ich mich kräftig über einige Bugs in einem bestimmten Browser aufgeregt habe, kam es mir sehr gelegen, mal wieder eine Runde zu boxen.
Wie immer rächt sich das bald, egal wie oft ich dieses Spiel ausprobiere, am nächsten Tag hab ich leichten Muskelkater. Dafür freut sich das Wii-Fit, dass ich zugenommen habe. Juhu.
So long.