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Alltag & Unterschiede

Eine neue Woche beginnt und so langsam stellt sich Alltag ein. Womit nicht sonderlich zufrieden bin, aber irgendwie ist der Grund für diese Reise eben kein Urlaub sondern serious work für Lefora.

Ich arbeite gerade an neuen Designs für die Foren, unter anderem endlich ein Theme für Gamer (an die WoW-Zocker unter meinen Lesern: Lefora ist ne gute Lösung für Gildenforen) und ein etwas seriöseres für Nachrichten etc. Details und Preview gibt's in den nächsten Tagen.

Neue Bilder wohl auch erst, wenn ich es wieder schaffe mich früher aus dem Bett zu wälzen als heute morgen, nach Wäsche waschen, Duschen und Frühstücken war's dann auch schon Zeit, mich auf den Weg zu machen.

Die Arbeit ist teilweise herausfordernd, aber genau dafür bin ich hier. Im Großen und Ganzen würde ich sagen, dass man die Arbeitsbedingungen einfach nicht vergleichen kann. Ich habe schon für ein Startup in Deutschland gearbeitet und als Freelancer schon verschiedene Kunden betreut, aber es ist eben ein Unterschied, ob man im Büro mit seinen Kollegen abhängen kann und alles locker läuft und man Spaß an der Arbeit hat wie hier, oder ob man so tut und meint, jung und hipp zu sein. Sorry deutsche Startups, beweist mir das Gegenteil. Cultural Differences for the win.

Irgendwie ein Nachtrag: Eine neue Sache gibt es doch: Wojtek ist angekommen, Pauls Appartement wird mehr und mehr zu einer WG für Freaks die zu viel Zeit am Rechner verbringen. Zum Glück ist Dans Freundin immer hier um wenigstens für einen gewissen Prozentsatz normaler Mensch zu sorgen. Wojtek ist aus Polen, ich kannte ihn bisher nur von E-Mails und Chat, aber er hat schon oft mit Paul und den Kollegen hier zusammengearbeitet. Ich hatte zuerst Panik, Probleme mit seinem Englisch zu haben, aber ich verstehe ihn fast besser als Paul. Das einzige was mich ärgert: Paul spricht polnisch. Doh! Die haben eine Geheimsprache die komisch klingt und die ich nicht verstehe. Und ich hab keine um Deutsch zu reden, zumindest nicht hier. Wer mal Lust auf ne iChat-Konferenz hat, ich bin jeden Tag ab 10:00 im Büro. Also so 19:00 Deutscher Zeit.

In den nächsten Tagen gibt es hoffentlich neue Bilder. Bis dahin: Alltag halt.

So long.

All you can eat.

Delicious pancakes.

Neue Bilder bei Flickr!

So gegen 10:00 (ich weiß nicht warum, aber aus irgendeinem Grund bin ich um 8:00 aufgewacht) hat mich Dan gefragt, ob ich mit zum Frühstücken kommen würde. all you can eat, american style. In einer Bar in Downtown.

Ich war zuerst nicht sonderlich begeistert (viel Lauferei vor dem Frühstück) aber ich bin mitgegangen. Und es war jeden Schritt wert. So viel Pfannkuchen, Rührei mit Speck (yepp, hab ich auch probiert, nicht ganz so mein Fall zum Frühstück, aber trotzdem lecker), Kuchen, Hähnchen (ging ja schon auf Mittag zu), Salat und Obst wie man essen konnte. Dazu gäbe es gute Cocktails, aber ich bin bei Cola und Wasser geblieben, um 11:00 schon mit Alkohol anzufangen ist mir etwas zu heavy.
Tut mir wirklich leid, euch mit dem Bild oben ärgern zu müssen, die Pancakes haben so lecker geschmeckt wie sie aussehen. Auch wenn ich die ersten beinahe im Ahorn-Sirup ertränkt hätte. (Ich bin übrigens sehr stolz auf meine Bilder von Essbarem, ich glaube das liegt mir. Es sieht schmackhaft aus, oder?)

Großer (wenn auch für meinen Geschmack etwas zu lauter) Bonus war die Livemusik. Not bad.

Nach dem Essen sollst du ruh'n (meine Präferenz) oder tausend Schritte tun (what we've done today): Let's go shopping and browsing. Ich muss mich erst dran gewöhnen auch Sonntags überall einkaufen zu können, aber irgendwie ist's schon nicht schlecht. Ich hab also endlich rausgefunden, wo man in San Francisco Klamotten einkaufen kann. In den nächsten Tagen werde ich wohl ein paar neue Schuhe brauchen, da mein rechter Schuh langsam kaputt geht. Ich hoffe, dass ich bis dahin dann auch rausgefunden habe, wo man günstig einkaufen kann, ich schätze mal die Läden im Zentrum dürften eher das obere Ende der Preisskala dargestellt haben als das untere. Dan war auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken für seine Mutter und seine Freundin (Klamotten, warum weiß ich nicht.) und ich wollte ein wenig rausfinden, was man grade so anzieht und ob ich etwas finde, was ich nach Deutschland mitnehme, ich hab schließlich dem ein- oder anderen ein Mitbringsel versprochen.

Jetzt bin ich eine Woche hier in San Francisco. So far: Tolle Stadt, interessante Menschen und bisher gute Gesellschaft. Meine Kollegen sind nett und auch sonst passt alles. Adieu Tristesse! Und mein Dad hat jetzt ICQ. Hello Heimweh. Irgendwie fehlt mir mein Zuhause dann doch. Seltsame Welt.

So Long.

Bad weather, strange day

Mein Jetlag hat sich endgültig verabschieded (so richtig da wars eh nicht) und so bin ich wie typisch für mich an Samstagen erst gegen 11:00 aufgestanden. Lazy me.

Das Haus war noch ruhig, so dachte ich erst, dass die anderen bereits unterwegs wären, aber dem war nicht so. Während ich mit Jessi im iChat hing, ist Paul aufgestanden udn hat mir lautstark mitgeteilt, dass dieser Samstag "a lazy saturday" sein wird. Da wusste ich noch nicht warum. Und ich hatte auch vollkommen vergessen, auf mein Wetter-Widget zu sehen, dass hätte mir nämlich folgendes mitgeteilt:

Wetter-Widget vom 8. November: Regen und graue Wolken bei 17°C

Und zu dem Regen kommt dazu: Wenn es in dieser Stadt hier regnet, kleben die Wolken quasi am Boden und alles versinkt in einem Grau in Grau. Doh!

Aber das hat mich nicht davon abgehalten, mich endlich auf die Suche nach einem Donut-Laden zu machen. Vorneweg: Ich sollte lernen, mir nicht nur Wegbeschreibungen einzuprägen, sondern auch nachzuschauen ob nicht Bus oder Muni in der Nähe sind. Warum? Ich bin eine halbe Stunde lang durch das Auf und ab von San Francisco gewandert, um den Donut-Laden dann keine 30 Meter von einer Haltestelle der U-Bahn mit die ich jeden Morgen zur Arbeit fahre, zu finden. Mal wieder typisch für mich. Zum Glück war der Regen nicht sonderlich kalt und es war auch mehr Niesel- als richtiger Regen. Und als Belohnung gab es dann drei Schokoladen-Donuts und einen großen Becher heiße Schokolade.

Zurück zur heißen Schokolade. War lecker, hat mich sicher und warm nach Hause gebracht, auch wenn ich sie bereits im Donut-Laden leergetrunken habe.

Auf dem Rückweg habe ich einen Umweg gemacht und bin mit der Muni Richtung Zoo gefahren, einfach so. Monatsticket sei Dank. Ausgestiegen bin ich nur, um die Bahn zu wechseln und um wieder Richtung Appartement zu gehen. Wenn es schöner Wetter wird, fahre ich noch einmal dorthin und schau mir den Zoo an.
Lied zum Tage, weil ichs heute schon zweimal zufällig auf dem iPod gehört habe: Sparks - Strange Animal

So long.

Die Amateur-Taube oder: Bilder aus SF

Tauben Im Park Like An Amateur

Wie versprochen, ein paar Bilder aus San Francisco. Vom Essen, der Grünfläche und MUNI (dem lokalen Verkehrsnetz: U-Bahn und so) jetzt in meinem Flickr-Stream. Kommentieren kann man dort oder halt hier im Blog, dann wäre schön, wenn ihr die URL zum Flickrbild in den Kommentar packt.

So long.

Zweiteiler: About lunchtime

Für gestern war ein Post über Essen und Trinken hier in San Francisco geplant, aber Comcast hatte entschlossen, das Internet in unseren Apartment zu verplanen, so stand ich gestern ohne Verbindung zur Außenwelt da und ich bin einfach Schlafen gegangen.

Also zwei Berichte. Fangen wir an mit gestern:

Die ersten Tage war ich relativ international Essen, aber gestern war ich an der Reihe, einen Platz zum Mittagessen vorzuschlagen und da ich noch nichts kannte, habe ich mich damit begnügt, die Stilrichtung vorzugeben. „American Style“ sollte es sein — was übrigens nicht leicht war, San Francisco ist in dieser Hinsicht ungefähr so viel Amerika wie Augsburg Bayern, oder für die Leute die auch dieses Verhältnis nicht kennen: eher untypisch — Pauls Bruder Dan und zwei Kollegen sind dann mit mir in eine Bar gleich um die Ecke gegangen, es gab Burger, Fried Chicken und Pommes bzw. Salat. Ich muss die Tage noch einmal dort vorbeischauen und mir die Adresse aufschreiben, die Soße dort war echt klasse. Auch untypisch: Die Pommes waren nicht sehr fettig, dafür aber kross und lecker.

Fotos gibt's, wenn meine Kamera wieder aufgeladen ist, der Akku hat nach fünf Tagen zum ersten Mal leer.

Am Abend hatte ich endlich Gelegenheit, mich selbst auf den Weg zu machen und ein wenig die Stadt zu erkunden. Da ich Jessica einen neuen iPod versprochen habe und ich sowieso dort hin wollte, bin ich Richtung Apple-Store gepilgert, Ist recht nett da, aber ich hätte wohl mehr als eine Stunde warten müssen, bis sich jemand meine seltsam klickende Taste am Macbook angeschaut hätte, also hab ich mir nur schnell einen neuen iPod Touch geschnappt und bin mit einem kleinen Umweg über den Virgin Store nebenan (Das Gebäude sieht fast besser aus als der Apple-Store, sorry.) mit der U-Bahn nach Hause gefahren. Dort musste ich dann feststellen, dass ich kein Internet hatte und somit sowohl der neue iPod als auch meine allabendlichen Serien auf hulu.com wohl warten müssen. Somit gabs also nur Hörbuch und Bett.

Heute morgen hat das Internet zum Glück wieder funktioniert. Beim Einkaufen durfte ich mal wieder feststellen, wie wenig ich mit dem Dollar zurechtkomme und wie seltsam die Preise sind. 2 Liter Cola kosten 2,50$, eine Packung Kekse (die Schwarzen, Runden, mit so Milch-Creme drin) 5,60$, irgendwie werde ich einfach nicht schlau draus. Immerhin reichen sowohl Cola als auch Kekse für 2-3 Tage (beides für Zwischendurch im Büro) und zuhause gibt's Orangensaft und Muffins von Pauls Freundin.

Mittag gab's diesmal Hähnchen auf Reis vom Inder, zum Essen saßen wir im Freien, kein richtiger Park, aber irgendwie eine Grünanlage wo man es sich gemütlich machen darf. Sehr cool sowas, ich finde das sollte es bei uns auch geben, vielleicht hab ich aber auch bisher noch nichts derartiges bei uns gefunden. Fotos folgen.

Abends dann mit Paul nach Hause, auf dem Rückweg gab's dann noch Nürnberger in der Semmel. (well, not really. Das war nicht so definierbar, aber es hätte eine Semmel sein können. Wenigstens war die Wurst gut, der Metzger scheint in Österreich gewesen zu sein oder so. Gab sogar Weißwürste, aber wie sagt man so schön: Weißwurst nur vor 12.)

Zuhause angekommen funktioniert zum Glück das Internet wieder und ich habe endlich Zeit, diesen Post zu schreiben, auch wenn nebenbei Heroes Staffel 3 im Fernsehen läuft (ich peil nix mehr, warum ist Peter Petrillis Vater da und warum ist Sylar sein.... snip wäre gemein das zu sagen…)

Morgen berichte ich mal ein wenig von meiner Arbeit, ich glaube nach mittlerweile dann fünf Arbeitstagen sollte ich ein erstes Resumé ziehen können.

So long. I appreciate any (totally random) comments. Oh and add me on Facebook

Vote!

Wahlabend und große Party im Büro.

Dank der vielen Leute die heute in unser Büro gekommen sind um Abends auf die Wahl und den zukünftigen Präsidenten anzustoßen bin ich schnell an die Grenzen meiner Sprachfähigkeiten gekommen, wenn mehr als 30 Leute durcheinander reden, fällt es einfach schwer alles mitzubekommen.

Aber das große Ereignis des Abends, war weder zu überhören noch zu übersehen. Obama is the new president of the United States. And California voted for him. Die Leute sind außer sich vor Freude und so wies aussieht wird das noch ein sehr fröhlicher Abend.

Ich bin dann mal weiter feiern, da mittlerweile alle genügend getrunken haben fällt nicht mehr groß auf, dass ich nur die Hälfte verstehe.

So long.

Der erste Tag

Step Out Of My Office - Blick in den Financial District in San Francisco aus der 1st Ave

Nachtrag: Bilder vom Flughafen

Blick aus dem Flieger nach London

Intermezzo: London, Heathrow

Me at Heathrow

Again, I'm sorry for bad picture, I just got told I'm not allowed to take pictures.

Nach einer etwas fragwürdigen Prozedur beim Einchecken für den neuen Flug (Schuhe aus, Sachen weg, wenns so weiter geht steht man mal noch nackt da.) landet man in einer schönen neuen Welt. Jenseits von allem Weltlichen steht man der geballten Kompetenz des steuerbefreiten Kapitalismus gegenüber. Der Boden glitzert, alles leuchtet. Eine schöne teuere Welt des Scheins. Einkaufen oder nicht ist keine Frage, sondern ein Zwang. Wer dem Duty-Free erliegt, hat schon verloren.

So what's next? Mein Flug lässt noch eine Stunde auf sich warten.
Also werde ich rausfinden, ob es rentabel ist, ein Stromkabel für mein Macbook zu erwerben, dass sich im Flugzeug nutzen lässt (bin noch nicht davon überzeugt) und versuchen, irgendwie ein paar Bilder von meiner Cam zu laden und bei Flickr zu posten.

So long.

I'm here

Happy but tired - pichfl